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Sie – Olympe, Schauspielerin – ist im Krankenhaus und wartet auf ihren Befund. Brustkrebs! Zuerst die eine Brust, dann die andere, dann der Kopf – zack- ab! Das Testament hat sie schon gemacht…Dorothea, Fachärztin, ist eigenartig fasziniert von dieser Patientin.

 

Die vorbereitet professionelle Fassade Olympes kippt ebenso wie die kühle Fassade von Dorothea. Trotz aller Verschiedenheit ist da etwas, das sie gemeinsam haben, das sie zu verbündeten Suchenden und Fragenden macht: Kann frau geliebt werden, wenn sie frei bleibt? Und wenn nicht, auf was verzichten, auf Liebe oder auf Freiheit?

 

Das Stück lässt die beiden Schattenfrauen Olympe de Gouges, französische Revolutionärin, dazumal auf dem Schafott umgekommen, und Dorothea Erxleben, erste promovierte Ärztin in Deutschland, zuerst verhindert, schließlich doch erfolgreich, am Ende aber gescheitert, herein tanzen.

 

In den beiden Vorkämpferinnen spiegeln sich die Frauen der Gegenwart und finden zu vorläufigen Antworten.